Durchstanzbewehrungselement

Die effiziente Lösung zur Schubabdeckung von Platten

EINE DURCHSTANZBEWEHRUNG IM STÜTZENBEREICH PUNKTFÖRMIG GESTÜTZTER PLATTEN

Beschreibung

Durchstanzelemente DE sind V-förmig gebogene gitter- bzw. leiterartige Bewehrungsstreifen, die industriell ähnlich dem Baustahlgitter durch elektrische Widerstandsschweißung hergestellt werden. Die Drähte der Gurte und Sprossen entsprechen der Gruppe B500A der ÖNORM B 4707.

Durchstanzelemente DE werden in verschiedenen Höhen und Schenkellängen erzeugt und können generell als Durchstanzbewehrung in allen Stahlbetonflächentragwerken eingesetzt werden. Sie werden rotationssymmetrisch bzw. sternförmig angeordnet. Die Höhe der Durchstanzelemente ergibt sich aus der Plattendicke abzüglich der Betondeckungen und der Höhen der unteren und oberen Bewehrungslage.

DE_Beschreibung

Durchstanzelemente DE eignen sich besonders als Durchstanzbewehrung im Stützenbereich punktförmig gestützter Platten (Flachdecken).

Typenprogramm

Das Typenprogramm umfasst einen Höhenbereich von 100 mm bis 320 mm.

DE_Typenprogramm

Der durchstanzgefährdete Bereich von punktförmig gestützten Platten wird durch die Sprossen der Durchstanzelemente DE sehr engmaschig „vernäht“. Dadurch wird die Aufnahme der großen Querkräfte im Einleitungsbereich durch sehr viele dünne Stäbe ermöglicht und gleichzeitig eine Vergrößerung des Durchstanzbereichs erzwungen. Die Verankerung der Sprossen in der Zug- bzw. Druckzone der Stahlbetonplatte erfolgt durch jeweils zwei Schweißknoten an den Doppelgurten. Über die Doppelgurte erfolgt auch die Krafteinleitung in die Biegezugarmierung über der Stütze.

Die Spitze der V-förmigen Durchstanzelemente DE im Stützenbereich soll entlang der Auflagerkante (Stützenrand) angeordnet werden und muss somit nicht in den Stützenquerschnitt hineinreichen.

Verlegung

AVI-Durchstanzelemente werden zwischen den unteren und oberen Lagen der Biegebewehrung verlegt und dienen damit gleichzeitig als Abstandhalter. Im Allgemeinen werden acht Elemente mit einem jeweiligen Öffnungswinkel von 22,5° rotationssymmetrisch im Stützenkopfbereich verlegt. Abhängig von der Plattendicke wird der Typ des Durchstanzelements gewählt. Damit ist der Außendurchmesser des auf diese Weise gebildeten „Querkraftsterns“ bzw. die Schenkellänge des Einzelelements bei einfacher Anordnung definiert.
Bei zweireihiger fischgrätartiger Anordnung kann durch Ineinanderstecken von Durchstanzelementen eine Vergrößerung der Durchstanzbewehrung erzielt werden. Durch Auseinanderziehen der zweiten Reihe von Durchstanzelementen wird eine Vergrößerung des äußeren Rundschnittes bewirkt.

 

DE_Verlegung

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Zertifikate

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